1932 Gründung der Firma Riede-Brachat GmbH. Die Gesellschafter des Unternehmens waren Leo Brachat,
Florian Riede und Anton Hügle. Die Haupttätigkeit bestand in der Instandsetzung von einfacheren
Landmaschinen wie Gabelwender, Mähmaschinen, Heuaufzüge etc. Des Weiteren wurden andere Maschinen
wie Schrotmühlen, Rübenschneider, Kartoffelquetscher und Strohschneider selbst hergestellt.
1935 Die Firma Riede-Brachat GmbH wird aufgelöst und in ein Einzelunternehmen umfirmiert. Leo Brachat wird
alleiniger Gesellschafter.
1939 Leo Brachat wird zur Wehrmacht verpflichtet und dient sechs Jahre im Krieg. In dieser Zeit führt seine Ehefrau
Klara das Unternehmen.
1945 Nach dem Ende des Krieges kehrt Leo Brachat in seine Heimat Gottmadingen zurück. Es folgt die Zeit
staatlicher Bewirtschaftung. Erst nach der Währungsreform ist eine freiere Geschäftsentfaltung möglich.
In der Folge hält die fortschreitende Technisierung Einzug in die deutsche Landwirtschaft. Nützliche Maschinen
wie Traktoren, Mähdrescher, Ladewagen und Kreiselheuer wurden entwickelt. Die Arbeit auf dem Bauernhof
konnte wesentlich effizienter bewältigt werden.
1963 Im Sinne einer kontinuierlichen Geschäftsentwicklung erfolgt der Bau eines Autohauses mit dem Namen V.A.G.
Brachat. Anfangs wurden Automobile der Marke VW vertrieben. In den darauffolgenden Jahren wurde die
Produktpalette um die Marke Audi sowie ein Angebot an Wohnwagen der Marken Tabbert und Wilk erweitert.
1978 Leo Brachat und sein langjähriger Mitarbeiter Albrecht Schneble beschließen eine gemeinsame Gesellschafft
zu gründen und sich die Geschäftsführung zu teilen. Es folgt eine weitere Umfirmierung des Unternehmens,
welches nun unter dem Namen Leo Brachat GmbH geführt wird.
1982 Im Hause Brachat steht ein doppeltes Jubiläum an. Der Firmengründer Leo Brachat feiert seinen
75. Geburtstag. Gleichzeitig steht sein Unternehmen seit 50 Jahren im Zeichen der Landwirtschaft für Qualität
und Dienstleistung.
1983 Die V.A.G Brachat beendet ihre automobile Geschäftstätigkeit, da eine Weiterentwicklung auf dem eigenen
Firmenareal nicht möglich war.
1986 Der Firmengründer Leo Brachat gibt die Geschäftsführung an seinen Sohn Arthur ab, der von diesem Zeitpunkt
an das Unternehmen zusammen mit Herrn Albrecht Schneble führt.
1991 Leo Brachat stirbt im Alter von 84 Jahren.
1993 In Folge der positiven Geschäftsentwicklung sowie einer Beengung der Geschäftstätigkeit in den vorhandenen
Räumlichkeiten wird eine neue Verkaufs- und Ausstellungshalle gebaut. Die Einweihung der Halle wird
zusammen mit dem 60. Geburtstag der Firma in der neuen Räumlichkeit gebührend gefeiert.
1998 Im Zuge des bevorstehenden Ruhestands gibt Herr Albrecht Schneble die Geschäftsführung ab. Dennoch bleibt
er dem Unternehmen mit tatkräftiger Unterstützung erhalten. Arthur Brachat wird alleiniger Geschäftsführer.
Bis heute ist die Firma Brachat seit mehr als 75 Jahren kompetenter Ansprechpartner im Bereich der Agrar- und
Gartentechnik und wird auch in Zukunft ihre Anstrengungen darauf richten, durch Qualität, Service und
Kundennähe zu überzeugen!